22.05.2014

Überführung des Hauptverzeichnisses für Testamente beim Amtsgericht Schöneberg abgeschlossen

Die Testamentsverzeichnisüberführung hat einen weiteren Meilenstein erreicht. Seit dem 30. April 2014 ist die Überführung des Hauptverzeichnisses für Testamente beim Amtsgericht Schöneberg in Berlin abgeschlossen.

Beim Amtsgericht Schöneberg wurden vor dem 1. Januar 2012 Verwahrungsnachrichten für erbfolgerelevante Urkunden registriert, wenn der Erblasser nicht im Inland geboren war, wozu zu Zeiten der deutschen Teilung auch das Gebiet der ehemaligen DDR gehörte. Für Sterbefälle, die nach dem 30. April 2014 beurkundet wurden, erteilt nunmehr allein das Zentrale Testamentsregister Auskunft; das Amtsgericht Schöneberg hat den Betrieb des Hauptverzeichnisses eingestellt.  Notare und Gerichte können das Zentrale Testamentsregister unmittelbar elektronisch nach vorhandenen Registrierungen abfragen.

 

Ebenfalls überführt ist die sogenannte Nichtehelichenkartei des Amtsgerichts Schöneberg, in welcher Hinweise auf die Geburt eines nichtehelichen Kindes oder die Adoption eines Kindes durch eine Einzelperson aufgenommen waren. Die entsprechenden Informationen stehen ausschließlich Gerichten zur Verfügung. 

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