06.01.2014

Jahresbericht 2013

Das Zentrale Testamentsregister der Bundesnotarkammer arbeitete auch im Jahr 2013 erfolgreich und reibungslos. Per 31.12.2013 waren bereits mehr als 2,5 Millionen Registrierungen und ca. 1,8 Millionen erbfolgerelevante Urkunden im Zentralen Testamentsregister gespeichert.

Im Jahr 2013 erfolgten ca. 530.000 Neuregistrierungen. 93% davon betrafen notarielle Urkunden. Eigenhändige (gemeinschaftliche) Testamente machten nur ca. 7% der Registrierungen aus.  Weiterhin gab es ca. 1,4 Millionen Nachregistrierungen von Urkunden, die vor dem 1. Januar 2012 und somit vor Beginn des Betriebs des ZTR errichtet wurden. Die Nachregistrierungen beruhen zum größten Teil auf der fortschreitenden Testamentsverzeichnisüberführung, zu einem kleineren Teil auf registrierten Wiederverwahrungen von gemeinschaftlichen Urkunden. 

 

Insgesamt verarbeitete das Zentrale Testamentsregister im Berichtszeitraum  ca. 925.000 Sterbefallmitteilungen. Wurden diese zu Beginn des Jahres noch überwiegend in Papierform an das Zentrale Testamentsregister gesendet (65%), so erreichten im Dezember bereits 95% der Sterbefallmitteilungen das Register auf elektronischem Weg. In  zuletzt 4,77% der Fälle konnte einer Sterbefallmitteilung mindestens eine Registrierung zugeordnet werden. Diese Quote wird mit Fortschreiten der Testamentsverzeichnisüberführung weiter ansteigen.

 

Die Überführung der bestehenden etwa 18,4 Millionen Verwahrungsnachrichten über erbfolgerelevante Urkunden durch die Standesämter sowie das Amtsgericht Schöneberg in Berlin („gelbe Karteikarten“) in das Zentrale Testamentsregister hat im Berichtszeitraum erfolgreich begonnen. Bis Ende März 2014 soll die Überführung der Hauptkartei für Testamente beim Amtsgericht Schöneberg abgeschlossen sein. Die Überführung der Standesämter soll bis spätestens Ende 2016 beendet werden.  

 

Die für nichteheliche oder von einer Einzelperson adoptierte Kinder bei den Standesämtern und der Hauptkartei für Testamente bis Ende 2008 angelegten ca. 4,8 Millionen „Weißen Karteikarten“ werden ebenfalls sukzessive in das Zentrale Testamentsregister überführt. Im Berichtszeitraum wurde ein entsprechendes Gesetz verabschiedet und die Bundesnotarkammer durch sämtliche Bundesländer mit der Durchführung der Überführung betraut. Die Überspielung der erfassten Daten in das Zentrale Testamentsregister hat bereits begonnen.

 

Jahresbericht als pdf-Datei

Glossar

Aktuelle Rechtsprechung

Notarsuche

Hier finden Sie den Notar ganz in Ihrer Nähe! Geben Sie bitte Ihren Wohnort in die Suchmaske ein.

Erweiterte Suche