Gesetzliche Erbfolge

Jeder kann seine Erben selbst bestimmen. Wer ohne Testament oder Erbvertrag verstirbt, für den bestimmt das Gesetz die Erbfolge. Dabei werden in erster Linie Kinder und Ehegatten / eingetragene Lebenspartner berücksichtigt. Über Einzelheiten bestehen aber oftmals falsche Vorstellungen.

 

Beispiel

Ehegatten gehen häufig davon aus, dass das gemeinsame Haus nach dem Tode eines von ihnen dem Überlebenden alleine gehört. Sie wissen nicht, dass oft auch andere Personen Miterben und damit Miteigentümer werden, zum Beispiel die eigenen Kinder oder sogar entferntere Verwandte.

 

 

Übersicht gesetzliche Erbfolge

 

Der heutigen Vielfalt moderner Familienmodelle kann die gesetzliche Erbfolge nicht gerecht werden. Seit Inkrafttreten des

Bürgerlichen Gesetzbuches im Jahr 1900 hat sich das gesellschaftliche und soziale Leben allerdings sehr verändert. Daher ist es ratsam, von der eigenen Testierfreiheit Gebrauch zu machen und den eigenen letzten Willen in Testament oder Erbvertrag niederzulegen.

 

 

Bei der gesetzlichen Erbfolge kann zwischen Verwandtenerbrecht und Ehegattenerbrecht unterschieden werden. Sind keine gesetzlichen Erben vorhanden, erbt der Staat.

Glossar

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