Testierformen

Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht zwei verschiedene Möglichkeiten vor, den letzten Willen festzulegen:

 

 

Das Testament ist grundsätzlich ein Einzeltestament. Es enthält daher den letzten Willen einer Person. Ein gemeinschaftliches Testament können nur Ehegatten und Lebenspartner errichten; für diesen Sonderfall gelten Spezialregelungen.

 

In einem Erbvertrag hingegen können mehrere Personen ihren letzten Willen aufnehmen.Während dieser ausschließlich zu notarieller Urkunde errichtet werden darf, hat der Gesetzgeber Testamente auch in handschriftlicher Form zugelassen.

 

Für Notsituationen regeln die §§ 2249 ff. BGB die Errichtung eines außerordentlichen Testaments. Im gesetzlichen Regelfall aber wird ein Testament „ordentlich“, also durch Mitwirkung eines Notars oder handschriftlich vom Erblasser selbst errichtet.

Siehe auch: EIGENHÄNDIGES TESTAMENT ÖFFENTLICHES TESTAMENT ERBVERTRAG

Glossar

Aktuelle Rechtsprechung