Auskunft im Übergangszeitraum


Ob ein konkreter Sterbefall noch vom Standesamt/Amtsgericht Schöneberg überprüft werden muss, richtet sich nach dem Datum der Sterbefallmitteilung. Nach § 4 Abs. 2 TVÜG werden Mitteilungen über Sterbefälle, deren Beurkundung oder Aufnahme als Hinweis acht oder mehr Tage vor dem Übernahmestichtag (Tag der Abholung des Testamentsverzeichnisses vom jeweiligen Standesamt) wirksam wurde, noch vom Standesamt nach § 42 Abs. 2 PStV bearbeitet. Alle ab einer Woche vor dem Übernahmestichtag (Bearbeitungsstichtag) erstellten Sterbefallmitteilungen bearbeitet ausschließlich das Zentrale Testamentsregister. Es ist sichergestellt, dass jeder Sterbefall auf das Vorhandensein erbfolgerelevanter Urkunden oder sonstiger Mitteilungen (nichteheliche oder einzeladoptierte Kinder) überprüft wird.

 

Bei der Hauptkartei für Testamente beim Amtsgericht Berlin Schöneberg liegen sämtliche Karten bereits in digitaler Form vor. Sterbefallmitteilungen können daher vom Amtsgericht Schöneberg weiter bearbeitet werden, bis die Überführung der Hauptkartei für Testamente durch die Bundesnotarkammer vollständig abgeschlossen ist.

 

Bis zum Abschluss der Überführung des jeweiligen Geburtsstandesamts des Erblassers sind Auskünfte des Zentralen Testamentsregisters über registrierte Urkunden notwendig unvollständig. Hierauf wird auf den vom Zentralen Testamentsregister übersandten Sterbefallmitteilungen und Registerauskünften hingewiesen.

Glossar

  • 22.05

    2014

    Überführung des Hauptverzeichnisses für Testamente beim Amtsgericht Schöneberg abgeschlossen

    Die Testamentsverzeichnisüberführung hat einen weiteren Meilenstein erreicht. Seit dem 30. April 2014 ist die Überführung des Hauptverzeichnisses für Testamente beim Amtsgericht Schöneberg in Berlin abgeschlossen.

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  • 27.01

    2017

    Jahresbericht 2016

    Das Zentrale Testamentsregister der Bundesnotarkammer blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück, das durch einen reibungslosen elektronischen Registerbetrieb bei unvermindert hohen Registrierungszahlen aus der Testamentsverzeichnisüberführung und weiteren Verbesserungen der Benutzeroberfläche...

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  • 06.01

    2014

    Jahresbericht 2013

    Das Zentrale Testamentsregister der Bundesnotarkammer arbeitete auch im Jahr 2013 erfolgreich und reibungslos. Per 31.12.2013 waren bereits mehr als 2,5 Millionen Registrierungen und ca. 1,8 Millionen erbfolgerelevante Urkunden im Zentralen Testamentsregister gespeichert.

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  • 19.05

    2015

    Halbzeit in der Testamentsverzeichnisüberführung!

    Die Testamentsverzeichnisüberführung ist nun in jedem zweiten der 16 Bundesländer abgeschlossen. Bis Mitte Mai 2015 konnten neben der ehemaligen Hauptkartei für Testamente beim Amtsgericht Schöneberg in Berlin die Testamentsverzeichnisse der Standesämter in Bremen, Hamburg, Hessen,...

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  • 25.11

    2014

    Hessen als sechstes Bundesland vollständig ins Zentrale Testamentsregister der Bundesnotarkammer überführt

    Die Testamentsverzeichnisüberführung schreitet planmäßig voran! Bislang konnten neben der ehemaligen Hauptkartei für Testamente beim Amtsgericht Schöneberg in Berlin die Testamentsverzeichnisse der Bundesländer Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen...

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  • 19.12

    2011

    Erbschaftsteuer für nahe Angehörige auf dem Prüfstand des Bundesfinanzhofs

    Die erst seit dem 1. September 2009 geltenden Regelungen zur Erbschaftsteuer werden aktuell vom BFH überprüft. Dabei geht es um die Frage, ob auch Verwandte (Erbschaftsteuerklasse II - unter anderem Geschwister, Nichten und Neffen) genauso wie familienfremde Dritte (Erbschaftsteuerklasse III) zu...

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  • 08.01

    2015

    Privilegierung des Betriebsvermögens bei der Erbschaftsteuer verfassungswidrig

    Mit Urteil vom 17. Dezember 2014 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Regelungen des Erbschaftsteuer‑ und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) zur Verschonung von Erbschaftsteuer beim Übergang betrieblichen Vermögens in Teilen verfassungswidrig sind.

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  • 02.12

    2011

    Fortbildungen

    Die Bundesnotarkammer bietet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Anwaltsinstitut regelmäßig Fortbildungen zu Praxisfragen des elektronischen Rechtsverkehrs im Notariat an. Darin werden neben anderen Themen auch Fragestellungen des Zentralen Testamentsregisters behandelt.

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  • 12.05

    2011

    Pflichtteilsansprüche können zum Wegfall von Sozialleistungen führen

    Häufig setzen sich Eheleute in einem gemeinschaftlichen Testament gegenseitig als Alleinerben und die gemeinsamen Kinder als Schlusserben des überlebenden Ehegatten ein (sog. „Berliner Testament“). Die Kinder sind dann nach dem Tod des ersten Elternteils enterbt.

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  • 13.01

    2015

    Zentrales Testamentsregister - Jahresbericht 2014

    Das Zentrale Testamentsregister der Bundesnotarkammer blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Der elektronische Registerbetrieb verlief auch im abgelaufenen Kalenderjahr reibungslos.

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