Datenschutz und Datensicherheit

Datenschutz und Datensicherheit sind der Bundesnotarkammer beim Betrieb des Zentralen Testamentsregisters besonders wichtig.

 

Der beste Datenschutz erfolgt bereits durch Datensparsamkeit. Weil im Zentralen Testamentsregister keine Inhalte der letztwilligen Verfügungen gespeichert und keine Urkunden und keine elektronischen Abbilder der Urkunden hinterlegt werden, ist die zentral gehaltene Datenmenge auf das absolut erforderliche Maß reduziert: die Verwahrangaben.

 

Auch die Verwahrangaben sind besonders schützenswert. Die Bundesnotarkammer wendet daher die nach dem Stand der Technik verfügbaren Verfahren an, um die Integrität der Daten zu sichern, sie kontinuierlich verfügbar zu halten und sicher vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Die Registerdaten werden ausschließlich vollständig verschlüsselt gespeichert. Auch bei der Sicherung des Registers werden sämtliche Daten ausschließlich in verschlüsselter Form übertragen. Sämtliche Verbindungen zum Register erfolgen ausschließlich über besonders gesicherte Netze und Verbindungen, die von der öffentlichen Hand betrieben werden.

 

Der Datenbestand des Zentralen Testamentsregisters wird redundant vorgehalten und permanent gesichert. Dadurch ist dessen Hochverfügbarkeit gewährleistet. Selbst für Ausnahmesituationen ist vorgesorgt, beispielsweise bei Stromausfällen durch Notstromversorgungen für die Datenbanken des Zentralen Testamentsregisters.

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