Ersteintragungen

Um jeden Sterbefall gesondert behandeln zu können, ist für jeden Erblasser eine gesonderte Registrierung erforderlich, auch wenn die erbfolgerelevanten Erklärungen in einer Urkunde abgegeben worden sind.

 

Jeder Registrierung wird eine eindeutige Registernummer zugeordnet. Urkunden in besonderer amtlicher Verwahrung erhalten vom Zentralen Testamentsregister ferner eine ZTR-Verwahrnummer, unter der sie später aufgefunden werden können.

 

Die Übermittlung der Verwahrangaben erfolgt elektronisch durch den Melder (Notar oder Gericht). Die Registrierung findet in Echtzeit statt. Die Registerbehörde stellt eine Registrierungsbestätigung zur Verfügung. Die darin enthaltenen Verwahrangaben wurden in das Zentrale Testamentsregister aufgenommen. Die Registrierungsbestätigung wird dem Erblasser ausgehändigt, damit er die Angaben auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft. Fehlerhafte Angaben insbesondere zur Person des Erblassers können zur Unauffindbarkeit der Urkunde im Sterbefall führen.

 

Ablauf des Registrierungsverfahrens

Der Erblasser erhält auf Antrag auch einen vollständigen Testamentsregisterauszug, der nicht nur die aktuelle Registrierung enthält, sondern auch sämtliche früheren. Auch der Testamentsregisterauszug sollte genau überprüft werden, insbesondere mit Blick auf fehlende Registrierungen.

 

Muss die Urkunde vom Notar zum Zwecke der besonderen amtlichen Verwahrung versandt werden, bestätigt das Gericht den Empfang elektronisch. Dafür steht im Zentralen Testamentsregister eine besondere Funktion zur Verfügung. Die daraufhin erzeugte Empfangsbestätigung wird dem Notar zur Verfügung gestellt. Dadurch wird sichergestellt, dass Urkunden nicht auf dem Postweg verloren gehen.

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